Theologische Witze

Ein Priester und eine Nonne spielen Tischtennis. Der Priester ist etwas aus der Übung, und schon bald erwischt er den Ball nicht und schimpft: "Scheiße, daneben!"
Die Nonne ermahnt den Popen, weil der liebe Gott das Schimpfen ja so gar nicht mag. Nach einer Weile jedoch entfährt es dem Popen nach einem mißlungenen Schmetterball wiederum: "Scheiße, daneben!"
Nun wird die Nonne aber sehr streng und verbittet sich diese gottlose Schimpferei. Der Priester nimmt sich auch zusammen, jedoch nach einem weiteren Fehlschlag entfährt es ihm wieder: "Scheiße, daneben!"
Daraufhin erhebt sich ein gewaltiges Gewitter, es stürmt und donnert, und schließlich wird die Nonne von einem Blitz getroffen.
Stimme von oben: "Scheiße, daneben!"

Ein evangelischer Pfarrer kommt in den Himmel. Zur besseren Fortbewegung und für seine treuen Dienste im Namen des Herrn übergibt ihm Petrus einen VW Käfer. Hocherfreut fährt er los, den Himmel zu erkunden. Plötzlich sieht er seinen alten katholischen Kollegen - in einem Benz!!! Sofort fährt er zurück zu Petrus und fragt, was das soll. Darauf Petrus: "Das mußt Du schon verstehen, er hatte es nicht leicht, der Zölibat und so..." "OK, OK..., ich seh's ja ein..."
Unser Freund begibt sich also wieder auf Erkundungsfahrt. Auf einmal begegnet ihm ein Rabbiner - im Rolls Royce!!! Sofort fährt er wieder zurück, will sich lauthals beschweren, ein Rabbi hat schließlich keinen Zölibat und auch sonst kein allzu hartes Priesterleben. Darauf Petrus warnend: "Psssst!!! Blutsverwandter vom Chef!!!"

Kohl, Mitterand und Clinton kommen gemeinsam am Himmelstor an. Petrus öffnet die Tür, schaut Clinton an und fragt ihn: "Sag mal, Bill, wie viele Sünden hast Du eigentlich auf der Erde begangen?"
"Na, Petrus, vielleicht 5 oder 6."
Petrus schlägt den dicken Wälzer auf, fängt an zu studieren und sagt schließlich: "Gut, Bill, da Du so gut warst, sollst Du hier im Himmel einen Ferrari bekommen, um hier Deinen Spaß zu haben."
Bill freut sich und fährt los.
Fragt Petrus Mitterand: "Na, und wie viele Sünden hast Du begangen?"
"Na, es werden so 14 bis 15 gewesen sein."
Petrus schaut wieder in das dicke Buch, nach einer Weile: "Gut, Du sollst noch einen Porsche bekommen." Schließlich wendet er sich zu Helmut: "Ach, der Helmut! Na, wieviele Sünden waren es bei Dir?"
Helmut kleinlaut: "Oh, Petrus, ich weiß nicht so genau, vielleicht 50?!"
Petrus schaut verdutzt, liest aber trotzdem nochmal im Wälzer nach und meint: "Na, ich will ja nicht so sein. Du bekommst noch einen Mercedes." Helmut freut sich und fährt auch von dannen. Alle drei mit neuen Autos ausgestattet, beschließen sie, ein Wettrennen zu fahren. Erst halten alle mit, fahren gleichauf, bis auf einmal Kohl mit dem Mercedes weit zurückfällt. Nach einer Weile fragen sich Mitterand und Clinton, wo wohl Helmut ist. In Sorge um ihn kehren sie um und sehen schon von weitem den schrottreifen Mercedes im Graben liegen. Aber Helmut liegt daneben und lacht sich krank.
Mitterand: "Helmut, was ist los?"
Helmut: "Stellt Euch nur vor, was ich gerade gesehen habe! Mir kam der Papst auf Rollschuhen entgegen! ..."

Stehen drei Typen auf dem Eifelturm. Da steigt der eine aufs Geländer und springt. Sanft sinkt er zu Boden und kauft sich ein Baguette.
Der zweite steigt aufs Geländer und springt. Sanft sinkt er zu Boden und kauft sich ein Crepes.
Der dritte, leicht schockiert, denkt sich, das kann ich auch, steigt aufs Geländer, springt, stürzt wie ein Stein und zerschellt auf dem Boden.
Meint der erste zum zweiten: "Du, für Engel sind wir ganz schön gemein, was...?"

Bei allem Respekt war Stalin auch nur ein großes Arschloch und kam in die Hölle. Da er aber ein berühmtes Arschloch war, durfte er sich seine ewigen Leiden selber aussuchen. Der Teufel nahm ihn bei der Hand und führte ihn in einen Raum, der Boden mit Glasscherben bestreut, an den Wänden arme Sünder, die auf dem Kopf in den Scherben standen. Stalin sagte, er wolle doch lieber etwas anderes sehen. Im nächsten Raum war der Boden mit glühenden Platten belegt, die Sünder wieder im Kopfstand darauf. Auch das gefiel dem Volksvater nicht. Da nahm ihn der Teufel bei der Hand und brachte ihn in einen dritten Raum. Der Boden war Knietief mit Scheiße angefüllt, an den Wänden standen die Sünder ganz normal da und rauchten Zigaretten. Stalin dachte kurz nach und sagte, daß er diese Strafe wohl annehmen könne, denn abgesehen davon, auf ewig in Scheiße zu stehen wäre es ja nicht so schlimm. Der Teufel drückt ihm noch eine Kippe in die Hand und macht sich davon.
5 Minuten später eine Stimme aus dem nichts: "OK, Leute! Zigarettenpause vorbei! Grundstellung einnehmen..."

Der Papst, Kardinal Meißner (vom Erzbistum Köln) und Drewermann (Kirchenkritiker und ehem. Pfarrer) kommen in den Himmel. Petrus öffnet die Tür: "Hallo zusammen, ich lasse Euch ja gerne rein, aber erst müßt Ihr noch bei unserem Vorstand vorstellig werden!" Die drei nicken zustimmend. Erst geht der Papst in das Zimmer. Drin sitzen Gott, Jesus und der heilige Geist. Nach einer Stunde kommt der Papst wieder raus. "Na, wie war's?" - "Naja", meint der Papst, "ich muß nochmal runter auf die Erde, ich habe etwas verkehrt gemacht." - und verschwindet. Danach geht Kardinal Meißner rein. Nach 3 Stunden kommt er wieder raus. Petrus und Drewermann fragen wiederum: "Na, wie war's?" - "Naja", sagt Meißner, "ich muß nochmal runter auf die Erde, ich habe etwas verkehrt gemacht..." - und verschwindet. Zu guter letzt geht Drewermann rein, Petrus wartet noch auf ihn. Es vergehen 2 Stunden, 3 Stunden,... Nach 6 Stunden kommt Jesus aus dem Zimmer geschossen. Petrus fragt: "Was machst Du denn hier?" - "Naja",sagt Jesus, "ich muß nochmal runter auf die Erde..."

Ein Pastor hatte vor seiner ersten Predigt Lampenfieber. Er fragte seinen Apotheker, was er dagegen tun könnte. Der Apotheker riet ihm, vor dem Spiegel zu üben und zur Beruhigung einen Schnaps zu trinken, und zwar immer dann, wenn er das "Zittern" bekäme. Nachdem der Pastor 17 mal gezittert hatte, bestieg er die Kanzel. Nach Beendigung der Predigt verließ der Pastor, unter anhaltendem Beifall, die Kanzel und fragte den Apotheker, was er von seiner pastoralen Predigt hielt. Der Apotheker lobte den Pastor und erklärte ihm, daß er leider zehn Fehler begangen habe:

  1. Eva hat Adam nicht mit der Pflaume verführt, sondern mit dem Apfel
  2. Kain hat Abel nicht mit der MP erschossen, sondern er hat ihn erschlagen
  3. Dann heißt es nicht "Berghotel", sondern "Bergpredigt"
  4. Jesus ist nicht auf dem Kreuzzug überfahren worden, sondern ist ans Kreuz geschlagen worden
  5. Gott opferte nicht seinen Sohn den Eingeborenen, sondern seinen eingeborenen Sohn
  6. Dann war es nicht der warmherzige Bernhardiner, sondern der barmherzige Samariter
  7. Es heißt nicht: "Sucht mich nicht in der Unterführung", sondern: Führe mich nicht in Versuchung"
  8. Dann heißt es nicht: "Dem Hammel sein Ding", sondern: "Dem Himmel sei Dank
  9. Dann heißt es nicht: "Jesus, meine Kuh frißt nicht", sondern: "Jesus, meine Zuversicht"
  10. Und am Schluß heißt es nicht: "Prost", sondern: "Amen"

Die satanischen Verse


Herr Jesus sitz beim Abendmahl
und sagt:  Hier wird die Stimmung schal.
Wir gehen jetzt ins Freudenhaus
und klopfen uns die Eier aus!

Gesagt, getan. Im Sauseschritt
marschieren die zwölf Apostel mit.
Und was sie im Bordell getrieben,
hat uns Herr Satan aufgeschrieben:

Matthäus schrie ganz außer sich:
Was? Fünfzig Mark für einen Stich?
Ich geh nach Hause! fluchte Thomas,
In diesem Puff gibt's doch nur Omas!
Charmant frug Petrus alle Miezen:
Soll ich Euch duzen oder siezen?
Andreas rief durch das Gewühle:
Kann irgend jemand hier auch Mühle?
Das nicht, schrie Simon sehr emphatisch,
doch darfst Du gern an unseren Skattisch!
Hier mischt Phillippus schon die Karten.
Die Damen müssen derweil warten.

Was die sechs trieben, dürfte klar sein.
Schaun wir noch rasch beim Rest der Schar rein:

Bartholomäus saß im Dunkeln,
versuchte mit sich selbst zu schunkeln.
Johannes rätselte im Hellen:
Wo hab'n die Mädels bloß die Stellen?
Jakobus I. wandt' sich an Judas:
Ich blick' da auch nicht durch. Weißt Du das?
Thaddäus sagte: Nur gemach,
Wir schlagen in der Bibel nach.
Das tun wir! rief Jakubus II
Die Schwarte habe ich dabei!
Gemeinsam trieben sie am Tresen
die allerschärfsten Exegesen
und suchten in der Bibel Quellen
nach den besagten Mädchenstellen.
Sie suchten fromm, sie suchten sündig,
und dennoch wurde keiner fündig.
Es wurde drei, es wurde vier,
da stand das Christkind vor der Tür.
Es wankte aus dem Separee:
O Vater, tut mein Schniepel weh!
Weshalb? Das wollen wir nicht sagen,
da müßten Sie Herrn Satan fragen.
Doch lange schallt's am Oelberg noch:
Dem Heiland seiner lebe hoch!

Letzte Änderung: 5. Februar 1997
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